Please use this persistent identifier to cite or link to this item: doi:10.24405/9641
Title: Die Afrikanische Union
Subtitle: Über die Perspektiven einer Internationalen Organisation für Sicherheit, Entwicklung und Frieden auf dem afrikanischen Kontinent
Other Titles: African Union - On the prospects of an International Organization for security, development and peace on the African Continent
Authors: Gerhardt, Oliver
Language: de
Keywords: African Union;Peace;Security;Potential conflict;Actual conflict;Stability;African Peace and Security Architecture;African Standby Force;Peacekeeping;Human-rights;Organization of African Unity;Continental Early Warning System;Panel of the Wise;Peace Fund;Peace and Security Council;Political ethics;Future viability;Integration
Subject (DDC): DDC - Dewey Decimal Classification::100 Philosophie::170 Ethik
Issue Date: 2020
Publisher: Universitätsbibliothek der HSU/UniBwH
Führungsakademie der Bundeswehr
Document Type: Thesis
Source: APA
Publisher Place: Hamburg
Abstract: 
Die Arbeit hat in einem ersten Schritt die Geschichte, die Gegenwart und die zukünftigen Handlungsfelder der Afrikanischen Union (AU), als die bedeutendste IO auf dem afrikanischen Kontinent, analysiert.
Demnach sind die größten Probleme der AU der Terrorismus, der Qualitätsverlust von Demokratie, finanzielle Abhängigkeit und ein unvollkommener Integrationsgedanke.
Die zukünftigen Handlungsfelder der AU sind: (1) Demografie und Urbanisierung, (2) Klimawandel, (3) Politische Ordnung, Demokratisierung und Partizipation der Bürger, (4) Neue Technologien und Innovationen, (5) Sicherheitssektorreformen und (6) Natürliche Ressourcen.
Im zweiten Schritt wurden die Ergebnisse interpretiert und auf die Forschungsfrage angewandt: Ist die AU ein Garant für die Stabilität auf dem afrikanischen Kontinent?
Die Ergebnisse verifizieren, dass die AU zwar ein Garant für Stabilität auf dem afrikanischen Kontinent ist, jedoch diese herausgehobene Stellung nur sehr unzureichend erfüllt. Der AU kommt gegenüber ihren Mitgliedstaaten völkerrechtlich wie auch friedensethisch eine Garantenstellung als System der kollektiven Sicherheit zu. Resultierend aus ihren Statuten verpflichtet sie sich selbst als Garant.
Trotzdem ist die AU nicht aus der Pflicht entlassen, sondern hat die völkerrechtliche und friedensethische Verantwortung zukünftig für abnehmende Gewalt und zunehmende Gerechtigkeit einzustehen.
Die Defizite basieren im Kern auf einer Unterfinanzierung, einer fehlenden gesamtafrikanischen Integration, der Abhängigkeit von externen Akteuren und politischer Unordnung durch Anokratien und Autokratien.
Die AU kann sich zukünftig zu einem Garanten für Stabilität entwickeln, wenn Zusammenarbeit und Unterstützung aus der internationalen Gemeinschaft zum Wohle Afrikas wirken, kontinentale Einheit und Integration in Afrika entwickelt und politische Ordnung aus einem afrikanischen Verständnis gelebt wird.
Organization Units (connected with the publication): Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften 
Führungsakademie der Bundeswehr (FüAkBw) 
DOI: https://doi.org/10.24405/9641
Advisor: Frahm, Gabriel  
Referee: Schubert, Hartwig von
Grantor: HSU Hamburg
Type of thesis: Master Thesis
Appears in Collections:Publications of the HSU Researchers

Files in This Item:
File SizeFormat
Masterthesis MFIS AU Geschichte, Stabilität, Perspektiven.pdf1.09 MBAdobe PDFView/Open
Show full item record

CORE Recommender

Google ScholarTM

Check


Items in openHSU are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.