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Medizinisch-technischer Fortschritt in Deutschland: Innovationen in der Medizintechnik und ihre Regulierung im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GVK)

dc.contributor.advisorMeyer, Dirk
dc.contributor.authorAkmaz, Bülent L.
dc.contributor.grantorHelmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg
dc.date.issued2008
dc.description.abstractDie Unternehmen der Medizintechnikindustrie stehen in einem globalen Wettbewerb, der in erster Linie auf die Entwicklung neuer Medizinprodukte ausgerichtet ist. Die gegenwär-tigen Markt- und Wettbewerbsverhältnisse sehen einen Preis- oder Kostenwettbewerb wei-testgehend nicht vor. Im Mittelpunkt des internationalen Medizintechnikwettbewerbes steht primär die Entwicklung von qualitätssteigerndem medizinisch-technischen Fortschritt und die Technologieführerschaft in den Zielsegmenten. --- Die empirische Untersuchung des Forschungs- und Innovationsverhaltens deutscher Medizintechnikunternehmen mit einem Datensatz des ZEW Mannheim aus dem Jahr 2003 ergibt, dass Nachfrageerwartungen, Forschungskooperationen und Unternehmensgröße einen signifikanten Einfluss auf das Forschungs- und Innovationsverhalten von Medizintechnikunternehmen haben. Insbesondere Großunternehmen haben in der Medizintechnik in der Bereitstellung von neuen medizinisch-technischen Prozessen und Produkten gegenüber klein- und mittelständischen Unternehmen erhebliche komparative Vorteile. --- Der wohlfahrtssteigernde Beitrag des Konzeptes des evidenzbasierten Health Technology Assessments (HTA), das in vielen internationalen Gesundheitssystemen im In- und Ausland erheblich an Bedeutung gewonnen hat, liegt in erster Linie in der Senkung der Intransparenz bei der Markteinführung und Kostenerstattung von neuen Medizinprodukten. Jedoch ist die systematische Anwendung von HTA als öffentliches Kontroll- und Steuerungsinstrumentarium ein methodisch schwieriges, kostenaufwendiges und in der politischen Umsetzung komplexes Unterfangen, wie das Fallbeispiel anhand der innovativen Drug-Eluting-Stent-Technologie zeigt. --- Neben HTA kann aus Sicht des medizinisch-technischen Fortschritts auch die neue Ho-norierungssystematik der German-Diagnostic-Related-Groups (G-DRG)-System in der statio-nären Versorgung als Innovationshürde angesehen werden, insbesondere für Kosten steigern-de Produktinnovationen gewertet werden. Die Untersuchung gibt Hinweise darauf, dass von der G-DRG-Systematik in erster Linie ein erheblicher Kostensenkungsanreiz auf die Krankenhäuser ausgeht.
dc.description.versionNA
dc.identifier.citationMedizinisch-technischer Fortschritt in Deutschland Innovationen in der Medizintechnik und ihre Regulierung im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) / Bülent L. Akmaz, München : Dr. Hut, 2009, ISBN 978-3-86853-020-9 (2008)
dc.identifier.doi10.24405/379
dc.identifier.isbn978-3-86853-020-9
dc.identifier.urihttps://openhsu.ub.hsu-hh.de/handle/10.24405/379
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:705-opus-20564
dc.language.isode
dc.publisherUniversitätsbibliothek der HSU / UniBwH
dc.relation.orgunitVWL, insb. Ordnungsökonomik
dc.rights.accessRightsopen access
dc.subject.ddc330 Wirtschaftde_DE
dc.titleMedizinisch-technischer Fortschritt in Deutschland: Innovationen in der Medizintechnik und ihre Regulierung im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GVK)
dc.typePhD thesis (dissertation)
dcterms.bibliographicCitation.originalpublisherplaceHamburg
dcterms.dateAccepted2009-02-26
dspace.entity.typePublication
hsu.thesis.grantorplaceHamburg
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