Experimentelle Untersuchung der virtuellen Mikrophon Methode mit adaptiver Steuerung des Körperschalls an der Motorabdeckung eines Militärfahrzeugs
Translated title
Experimental investigation of the Virtual Microphone Method with adaptive control of structure‑borne noise on the engine cover of a military vehicle
Publication date
2026
Secondary publication date
2026-05-13
Document type
Konferenzbeitrag
Author
Organisational unit
Original publication DOI
Conference
52. Jahrestagung für Akustik (DAGA 2026) ; Dresden ; 23.–26. März 2026
Publisher
Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V. (DEGA)
Book title
Fortschritte der Akustik - DAGA 2026
First page
646
Last page
649
Part of the university bibliography
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Language
German
Keyword
Virtuelle Mikrophon Methode
Motorabdeckung
Körperschall
Active structural acoustic control
Abstract
Akustische Signaturen nehmen eine bedeutende Rolle zur Aufklärung und Klassifizierung von militärischen Fahrzeugen ein. Diese werden einerseits von Luftschall-Emissionen durch Abgaselemente charakterisiert, andererseits von Körperschall-Emissionen durch Karosseriestrukturen. Die Ursache für Strukturschwingungen sind der Motor, das Getriebe und das Schallfeld im Motorraum. In der vorangegangenen Studie ist die aktive Beeinflussung von Strukturschwingungen und Schallabstrahlung, das Active Structural Acoustic Control (ASAC), an der Motorabdeckung eines militärischen Einsatzfahrzeugs behandelt worden. Dabei ist es durch die Positionierung von elektromechanischen Aktoren und Sensoren gelungen, die Strukturschwingungen eines stationären Betriebszustands mittels einer adaptiven Feedforward-Steuerung gezielt zu unterdrücken (Active Vibration Control). Für eine Verbesserung der Schallabstrahlung in den äußeren Luftraum ist der Einsatz von Mikrophonen als Fehler-Sensoren außerhalb des Fahrzeugs empfehlenswert. Da dies im Einsatz hinderlich ist, bietet die Virtuelle Mikrophon-Methode einen guten Ersatz. Diese Technik erlaubt es, den Ort des zu minimierenden Fehler-Signals von der Position der physikalischen Fehler-Sensoren zu trennen. Die Übertragungsstrecken zwischen diesen Positionen werden vorab gemessen und in der Steuerung berücksichtigt. Hierdurch kann auf eine Verwendung von äußeren Mikrophonen verzichtet werden. Dieses Paper untersucht und bewertet die Wirksamkeit der Methode.
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