H₂-Technologie in Luftfahrt und Schifffahrt: Synergien, Herausforderungen und Entwicklungspotenziale
Publication date
2026-05-13
Document type
Sammelbandbeitrag oder Buchkapitel
Author
Altmann, Sebastian
Ehlers, Sören
Heß, Christoph
Organisational unit
ZAL Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung GmbH
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Publisher
Universitätsbibliothek der HSU/UniBw H
Book title
Innovative Technologien für erneuerbare Energien, Elektromobilität und Netzinfrastrukturen im Kontext der Energiewende
First page
109
Last page
114
Part of the university bibliography
Nein
Language
German
Keyword
Wasserstoff
Luftfahrt
Schifffahrt
Abstract
In der Luftfahrt und Schifffahrt wird verstärkt daran gearbeitet, die Emissionen zu reduzieren. Ein zentraler Ansatz besteht in der Nutzung nicht-fossiler Kraftstoffe, wobei Wasserstoff als vielversprechender Energieträger der Zukunft besondere Bedeutung zukommt. Wasserstoff kann sowohl in flüssiger als auch in gasförmiger Form als Kraftstoff verwendet werden, was jedoch mit spezifischen Herausforderungen verbunden ist. So erfordert der Einsatz von flüssigem Wasserstoff beispielsweise eine Lagerung und Handhabung bei extrem niedrigen Temperaturen von –253 Grad Celsius.
Um Komponenten, Subsysteme und komplette Systeme unter diesen Bedingungen zu testen, werden verschiedene Erprobungseinrichtungen geplant und realisiert – sowohl an Land als auch auf dem Wasser sowie in simulierten Flugumgebungen. Besonders hervorzuheben ist dabei das modulare Forschungsschiff MRV des Instituts für Maritime Energiesysteme. Der Artikel beleuchtet zudem Unterschiede, Gemeinsamkeiten und potenzielle Synergien zwischen den beiden Branchen. Hierzu zählen unter anderem das kryogene Testfeld für Komponenten bei Einsatztemperaturen von –253 Grad Celsius sowie der Höhenprüfstand, der simulierte Einsatzbedingungen bei mindestens –35 Grad Celsius und einem Luftdruck von unter 0,4 bar absolut ermöglicht. Diese Forschungsinfrastrukturen werden dazu beitragen, Technologien für eine emissionsfreie Zukunft zu entwickeln und den Einsatz nicht-fossiler Kraftstoffe voranzutreiben.
Um Komponenten, Subsysteme und komplette Systeme unter diesen Bedingungen zu testen, werden verschiedene Erprobungseinrichtungen geplant und realisiert – sowohl an Land als auch auf dem Wasser sowie in simulierten Flugumgebungen. Besonders hervorzuheben ist dabei das modulare Forschungsschiff MRV des Instituts für Maritime Energiesysteme. Der Artikel beleuchtet zudem Unterschiede, Gemeinsamkeiten und potenzielle Synergien zwischen den beiden Branchen. Hierzu zählen unter anderem das kryogene Testfeld für Komponenten bei Einsatztemperaturen von –253 Grad Celsius sowie der Höhenprüfstand, der simulierte Einsatzbedingungen bei mindestens –35 Grad Celsius und einem Luftdruck von unter 0,4 bar absolut ermöglicht. Diese Forschungsinfrastrukturen werden dazu beitragen, Technologien für eine emissionsfreie Zukunft zu entwickeln und den Einsatz nicht-fossiler Kraftstoffe voranzutreiben.
Version
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