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  5. Risikoanalyse vulnerabler Betriebsmittel im elektrischen Übertragungs- und Verteilnetz am Beispiel Hamburg

Risikoanalyse vulnerabler Betriebsmittel im elektrischen Übertragungs- und Verteilnetz am Beispiel Hamburg

Translated title
Risk analysis of vulnerable assets in the electrical transmission and distribution grid: the case of Hamburg
Publication date
2025-09-10
Document type
Konferenzbeitrag
Author
Wagner, Philipp  
Winterfeld, Kevin Alexander
Schulz, Detlef  
Organisational unit
Elektrische Energiesysteme  
DOI
10.24405/19956
URI
https://openhsu.ub.hsu-hh.de/handle/10.24405/19956
Conference
2. Fachkongresses Forschung für den Bevölkerungsschutz 2025 ; Bonn, Deutschland ; 5. - 7. Februar 2025
Publisher
Universitätsbibliothek der HSU/UniBw H
Part of the university bibliography
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File(s)
openHSU_19956.pdf (1.25 MB)
Additional Information
Language
German
DDC Class
621 Angewandte Physik
Keyword
Risikomanagement
Risikoanalyse
Hybride Bedrohung
Terrorismus
Sabotage
Übertragungsnetz
Bevölkerungsschutz
Verteilnetz
Freileitungen
Umspannwerke
Open-Source
Abstract
Elektrische Übertragungs- und Verteilnetze zählen zur kritischen Infrastruktur (KRITIS). Ausfälle in diesen Netzen können, je nach betroffener Region, Schweregrad und Ausfalldauer, zu langanhaltenden Versorgungs-unterbrechungen, massiven Störungen der öffentlichen Ordnung und erheblichen wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Schäden führen. Vor dem Hintergrund zunehmender hybrider Bedrohungen ist ein wirksamer Schutz dieser Infrastrukturen ein zentrales Element staatlichen Risiko- und Krisenmanagements. Die vorliegende Studie führt eine Risikoanalyse für den Großraum Hamburg durch, um Betriebsmittel zu identifizieren, die durch gezielte physische Angriffe mit geringem technischen Aufwand – etwa Brandanschläge, Vandalismus oder mechanische Beschädigungen – erheblich gestört oder außer Betrieb gesetzt werden können. Die Analyse zeigt, dass öffentlich zugängliche Quellen (Open-Source Intelligence, OSINT) ausreichen, um kritische Schwachstellen zu lokalisieren und potenzielle Ziele zu identifizieren. Zur Bewertung der Bedrohungslage wurde eine Matrix entwickelt, welche den erforderlichen Aufwand sowie die potenziellen Auswirkungen verschiedener Angriffsszenarien systematisch gegenüberstellt. Darauf aufbauend werden Schutzmaßnahmen vorgeschlagen, die in Feldversuchen validiert wurden. Besonders exponiert und angreifbar zeigen sich dabei Freileitungen sowie Umspann- und Umschaltwerke als zentrale Knotenpunkte der Netzinfrastruktur.
Version
Draft
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