Validierung der Einsatzmöglichkeiten dezentraler Flexibilität mittels verteilter Echtzeitsimulation
Publication date
2026-05-13
Document type
Sammelbandbeitrag oder Buchkapitel
Author
Clausen, Sören
Soliman, Ramy
Dammasch, Arne
Schüßler, Gina
Rottenberger, Amelie
Nußbaum, Finn
Steen, Anna-Lena
Becker, Christian
Organisational unit
Energieanlagen (TIE) Hamburger Hochbahn AG
Innovationsmanagement, Stromnetz Hamburg GmbH
Institut für Elektrische Energietechnik, Technische Universität Hamburg
Project
KoLa – Koordinierungsfunktion des Verteilnetzes und Lastmanagement für den elektrifizierten Personenverkehr
Publisher
Universitätsbibliothek der HSU/UniBw H
Book title
Innovative Technologien für erneuerbare Energien, Elektromobilität und Netzinfrastrukturen im Kontext der Energiewende
First page
137
Last page
143
Part of the university bibliography
✅
Language
German
Keyword
Verteilnetz
Sektorenkopplung
Flexibilität
Echtzeitsimulation
Digitaler Zwilling
Abstract
Das Forschungsprojekt „KoLa“ entwickelt Konzepte zur Nutzung kundenseitiger Flexibilität im Verteilnetz. Dazu werden zwei Systeme entwickelt: Zum einen wird auf Seiten des Netzbetreibers eine Koordinierungsfunktion zum präventiven Engpassmanagement auf Basis von leistungsbasierten Kunden-Fahrplänen entwickelt, zum anderen werden auf Kundenseite Systeme zur optimierten Erzeugung von Leistungs-Fahrplänen und der Einhaltung von leistungsbasierten Netzgrenzwerten entwickelt. Im Rahmen des Projektes wird dabei als großer Verbraucher ein Busbetriebshof betrachtet.
Die Funktionsweise der entwickelten Systeme auf Kunden- und Netzseite wird im Projekt durch eine verteilte Simulation nachgewiesen. In einem Labor (TUHH) wird eine Netzsimulation inklusive einer Netzüberwachung in Echtzeit durchgeführt, während im Partner-Labor (HSU) ein digitaler Zwilling des Busbetriebshofes simuliert wird. Beide Simulationen laufen auf OPAL-RT Echtzeitsimulatoren, die miteinander verbunden werden. Mittels der gekoppelten Echtzeitsimulation und den dazu entwickelten Modellen kann die Wirksamkeit der Aktivierung kundenseitiger Flexibilität zur Vermeidung von Netzengpässen nachgewiesen werden.
Die Funktionsweise der entwickelten Systeme auf Kunden- und Netzseite wird im Projekt durch eine verteilte Simulation nachgewiesen. In einem Labor (TUHH) wird eine Netzsimulation inklusive einer Netzüberwachung in Echtzeit durchgeführt, während im Partner-Labor (HSU) ein digitaler Zwilling des Busbetriebshofes simuliert wird. Beide Simulationen laufen auf OPAL-RT Echtzeitsimulatoren, die miteinander verbunden werden. Mittels der gekoppelten Echtzeitsimulation und den dazu entwickelten Modellen kann die Wirksamkeit der Aktivierung kundenseitiger Flexibilität zur Vermeidung von Netzengpässen nachgewiesen werden.
Version
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