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  5. Kognitive Strategien von Kategorisierung in einem non-verbalen Intelligenztest

Kognitive Strategien von Kategorisierung in einem non-verbalen Intelligenztest

Eine Laut-Denken-Studie
Publication date
2024
Document type
Meeting Abstract
Author
Kirchhof, Simon  
Roloff, Jessica
Daseking, Monika  
Organisational unit
Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie  
URL
https://dgps2024.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/k_dgps2020/Abstractband_13092024.pdf
URI
https://openhsu.ub.hsu-hh.de/handle/10.24405/21266
Conference
53rd DGPs Congress / 15th ÖGP Conference ; Vienna, Austria ; September 16–19, 2024
Publisher
Universität Wien
Book title
53rd DGPs Congress / 15th ÖGP Conference, September 16-19, 2024, Vienna, Austria : abstracts
First page
172
Last page
173
Peer-reviewed
✅
Part of the university bibliography
✅
Additional Information
Language
German
Abstract
Kognitive Strategien, die zur Lösung von Aufgaben in non-verbalen Intelligenztests eingesetzt werden, sind durch die Sprachfreiheit dieser Instrumente zunächst nur eingeschränkt zu erfassen. Diese Strategien wollen wir durch die Erhebungsmethode des lauten Denkens sichtbar
machen. Wir möchten dabei prüfen, inwiefern sich die Strategien bei fehlerhaften und korrekten Lösungen unterscheiden. Da noch Unklarheit besteht, inwiefern verbale Fähigkeiten Einfluss auf non-verbale Aufgabenlösungen haben, untersuchen wir ebenfalls, ob ein Zusammenhang
zwischen verbalen Fähigkeiten und der Qualität der Lösungsstrategien und den Fehler-Raten besteht.
Die vorliegende qualitative Studie nutzt den Kategorien Subtest des SON-R 6-40 mit einer erwachsenen Stichprobe zwischen 20-40 Jahren (N=41). Es wurde die kognitionspsychologische Herangehensweise der Methode des lauten Denkens nach Ericsson und Simon (1993)
eingesetzt. Probanden wurden aufgefordert, laut zu denken, während sie den Untertest des SON-R bearbeiteten. Dabei wurden Tonaufnahmen angefertigt. Zusätzlich wurden die Subtests Wortschatz-Test und Gemeinsamkeiten finden der WAIS-IV erhoben. Die Tonaufnahmen wurden
vollständig transkribiert, segmentiert und von zwei Projekt-Mitarbeitenden kodiert.
Das Kodierschema wird, im Rahmen einer Aufgabenanalyse basierend auf einer Vorauswahl von Protokollen (n=11), induktiv aus den Protokollen erarbeitet. Die kognitive Prozessabfolge wird schematisch dargestellt, dazu werden die relativen Häufigkeiten und Frequenzen kognitiver Prozesse berichtet, zusätzlich werden Pausen analysiert. Es werden Ausschnitte aus den Protokollen sowie die Sequenzen der einzelnen Prozesse dargestellt. Prozessabfolgen und -frequenzen werde dabei in Protokollen mit hohen und niedrigen Fehlerraten sowie in unterschiedlichen Niveaus verbaler Intelligenz miteinander verglichen. Abschließend werden Implikationen für die Interpretation von Leistungen in nonverbalen Intelligenztestaufgaben diskutiert.
Version
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