Hybride Lernräume als translokale relationale (An-)Ordnungen und ko-kreative Konstrukte
Theoretische Annäherungen an hybride Lernräume über die Raumsoziologie, den kommunikativen Konstruktivismus und die Hochschuldidaktik
Publication date
2025-06-25
Document type
Sammelbandbeitrag oder Buchkapitel
Author
Hümmer, Christina
Breitschwerdt, Lisa
Egetenmeyer, Regina
Organisational unit
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Publisher
wbv
Book title
Transformative digitale Kompetenzen : Entwicklungen für Hochschule, Studium und Gesellschaft
First page
209
Last page
233
Peer-reviewed
✅
Part of the university bibliography
Nein
Language
German
Keyword
Hybride Lehre
Didaktik
Raumsoziologie
Kommunikativer Konstruktivismus
Ko-Kreation
dtec.bw
Abstract
Begreift man Raum als soziales Phänomen, das auf Relation und kommunikativer Konstruktion basiert und maßgeblich von der digitalen Mediatisierung beeinflusst wird, lassen sich wichtige didaktische Implikationen für hybride Lernräume ableiten. Entsprechend sucht der vorliegende Beitrag, sich hybriden Lernräumen raumsoziologisch anzunähern und diese als relationale (An-)Ordnungen zu skizzieren. Durch die Ergänzung dieser Perspektive um den kommunikativen Konstruktivismus werden die im Zuge von digitaler Mediatisierung entstehenden Phänomene der Translokalität und KoPräsenz erklärbar, die als zentrale Charakteristiken hybrider Lernräume angesehen werden. In Verbindung mit einem hochschuldidaktischen Zugang wird deutlich, dass hybride Lernräume im Zuge kommunikativer Aneignungshandlungen durch Lernende und Lehrpersonen entstehen und die Partizipation aller Teilnehmenden voraussetzen. Didaktisch impliziert die Transformation der Ko-Präsenz in hybriden Lernräumen eine ko-kreative Gestaltung hybrider Lernräume in gemeinsam geteilter Verantwortung von Lehrpersonen und Lernenden.
Version
Published version
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