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  • Publication
    Open Access
    Zwischen Wirtschaft und Staat: Aspekte der Gesetzgebungsgeschichte und der Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung
    (Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg, 2018)
    Bake, Uwe
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    Hölterhoff, Dieter
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    Kuklinski, Peter
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    Ohlmeyer, Frank
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    Hölterhoff, Dieter
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    Büchter, Karin
    Der Band „Zwischen Wirtschaft und Staat – Aspekte der Gesetzgebungsgeschichte und der Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung“ umfasst sowohl historische als auch aktuelle Diskussionen, die nicht unbedingt im berufsbildungswissenschaftlichen Fokus stehen. Der Beitrag „Keine Experimente. Zur Entwicklung des Rechts der dualen Berufsausbildung im 20. Jahrhundert“ stellt eine fundierte Analyse der Entwicklung der deutschen Berufsbildungsgesetzgebung ab den 1920er Jahren dar. Die verschiedenen Gesetzentwürfe sowie realisierten Gesetze werden im Kontext der jeweiligen berufsbildungspolitischen und - soweit nachvollziehbar - auch der berufs- und wirtschaftspädagogischen Debatten der jeweiligen Zeit beschrieben, analysiert und kommentiert. Es wird ein Bild der Kontinuitäten aber auch Brüche in der Argumentation der zeitgeschichtlichen Berufsbildungspolitiken der unterschiedlichen Beteiligten gezeichnet. Anhand der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und berufsbildungspolitischen Interessenkontexte wird herausgearbeitet, ob für die jeweiligen Entwicklungen eher berufsbildungspolitische Interessen oder aber vorrangig bzw. ausschließlich wirtschaftspolitische Interessen determinierend waren. Die Verfasser gehen von der Hypothese aus, dass es sich in den Etappen nicht um jeweils neue Entwicklungen handelte, sondern eine im Mittelalter begründete Tradition fortgeschrieben wurde. Sie weisen nach, dass die Berufsausbildung, der erst zu einem späteren Zeitpunkt die Berufsschule zugefügt wurde, vor allem anhand wirtschaftlicher Interesse geregelt werden sollte. In dem Beitrag „Zusammenarbeit von Bund und Ländern in der Beruflichen Bildung nach 1969 – Komplexität, Hindernisse und Chancen“ gehen die Verfasser aus fundierter Kenntnis der besonderen Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen dem Bund und den Ländern aufgrund der jeweils grundgesetzlich formulierten Zuständigkeiten nach. Das Berufsbildungsgesetz von 1969 beschrieb nur rudimentär die Aufgaben des zweiten Partners der dualen Berufsbildung, der Berufsschule. Dies blieb der Ständigen Konferenz der Kultusminister KMK sowie den sie bildenden Ländern vorbehalten. Aufgrund der geteilten Zuständigkeit ergab sich die Notwendigkeit einer förmlichen und inhaltlichen Zusammenarbeit. Nachfolgend gibt es ein „Plädoyer für ein eigenständiges Forschungs- und Lehrgebiet „Recht und Ökonomie der Beruflichen Bildung“, um eine bislang wenig beachtete Lücke in den Berufsbildungswissenschaften zu schließen. Sowohl das Recht als auch die ökonomischen Fragen sind derzeit nicht systematisch in wissenschaftlichen Institutionen bzw. an den Hochschulen abgebildet. Den Abschluss des Bandes bildet ein kritischer Beitrag über 25 Jahre Berufsbildungspolitik im geeinten Deutschland als brachliegendem Forschungsfeld.
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    Open Access
    Understatement oder Standesdünkel?: Hanseatisches Selbstverständnis und Kaufmannsbildung im 19. Jahrhundert. Ein Beitrag zur berufspädagogischen Regionalgeschichte
    (Universitätsbibliothek der HSU / UniBwH, 2016)
    Pazdzior, Christoph
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    Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg
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    Zimmer, Gerhard
    Die Frage der Vermittlung ethischer Inhalte in der Berufsbildung ist so aktuell wie die Debatte über wirtschaftsethische Standards; gerade das Ideal des hanseatischen Kaufmannes wird dabei gerne bemüht. Doch auch historisch bestanden solche Leitbilder. Mit der vorliegenden Arbeit wurde eine fallübergreifende Studie zu Inhalt und Weitergabe kaufmännischer Verhaltenskodizes erstellt und mit dem Fokus auf das Hamburg des 19. Jahrhunderts auf einen historischen Rahmen bezogen, welcher der Kaufmannschaft eine ausgeprägte Binnendifferenzierung und das Entstehen institutionalisierter Berufsbildung brachte. Neben der Betrachtung dieser Prozesse wird die Frage gestellt, welche der Inhalte als spezifisch „hanseatisch“ gelten können und wie sie vor dem Hintergrund der berufli-chen Diversifizierung des Kaufmannsberufes pädagogisch umgesetzt wurden.
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    Open Access
    Kompetenz : Fragen an eine (berufs-)pädagogische Kategorie
    (Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg, Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, Professur für Berufs- und Betriebspädagogik, 2012)
    Hahn, Carmen
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    Dehnbostel, Peter
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    Jastrzebski, Anna
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    Joskowski, Anna
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    Barre, Kirsten
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    Barre, Kirsten
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    Hahn, Carmen
    By growing relevance of lifelong learning and changes in labor and qualification, development of vocational competencies is becoming increasingly more important. Informal and reflexive learning in and during work are required and advocated as well as a learning and competency adjuvant shaping of the work. Besides, are personality-development and -formation encouraged, too? Might one even speak of converging economical and pedagogical rationalities? This article delivers problem-oriented insight into genesis and current understandings of ‘Berufliche Handlungskompetenz’ and reflexivity. Reflexive and informal learning are discussed in the context of acquiring extensive ‘Handlungskompetenz’, and learning and competency adjuvant shaping of work is reported and reflected. Finally the opening question will be resumed.
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    Open Access
    Ausbildung aus Sicht der Auszubildenden des Maler- und Lackiererhandwerks Hamburg : Forschungsbericht und Ergebnisse
    (2011)
    Kräenbring, René
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    Hofmann, Christopher
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    Lübke, Jan
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    Rettig, André
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    Langfeldt, Bettina
    Bei dem vorliegenden Bericht handelt es sich um die Ergebnisse einer Forschung, die im Auftrag der Maler- und Lackiererinnung Hamburg von Mai - Juni 2009 an den zuständigen Berufsschulen durchgeführt wurde. Die Professur für Berufs- und Betriebspädagogik an der Helmut Schmidt Universität (HSU) führte diese Studie in enger Kooperation mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) durch. Die Hamburger Studie basiert auf einer vom BIBB durchgeführten bundesweiten Studie über mehrere Ausbildungsberufe und bezieht die Ergebnisse der bundesweiten Studie in die Auswertung mit ein. Der formale Rahmen für diese Kooperation ist ein Kooperationsvertrag zwischen der HSU und der Maler- und Lackierer-Innung. Ziel der Studie war es die Stärken und Schwächen der Maler- und Lackiererausbildung in Hamburg an den einzelnen Lernorten zu analysieren und besondere Stärken und Schwächen herauszuarbeiten. --- Das erste Kapitel führt in die Thematik dieses Forschungsberichtes ein und erläutert die theoretischen Hintergründe. Zunächst erfolgt in Abschnitt 1.1 eine Einordnung des Forschungsziels in die aktuellen Entwicklungstendenzen des Arbeitsmarktes vor dem Hintergrund des sich vollziehenden demographischen Wandels. Anschließend werden im Abschnitt 1.2 die Hintergründe für den gewählten Forschungsansatz beschrieben und das Forschungsziel der bundesweiten BIBB-Studie erläutert. Darauf aufbauend wurden die Ziele dieser Arbeit definiert und ausgerichtet. Zum Ende dieses Kapitels wird im Abschnitt 1.3 auf das Qualitätsmodell des BIBB näher eingegangen, das auch für die vorliegende Studie als Referenzrahmen diente.